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Kinderkleidung mieten? Warum sich das wirklich lohnen kann.

Kinderkleidung mieten? Warum sich das wirklich lohnen kann.

 

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Habt ihr schon davon gehört, dass man Kinderkleidung mieten kann? Vielleicht schon, oder auch nicht. So oder so – ich habe erst einmal an dem Konzept gezweifelt. Mein erster Gedanke: Das hat doch bestimmt einen Haken. Ich habe mich dann mal ein bisschen genauer auf Kilenda umgesehen.

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Auf Kilenda soll man also Kleidung mieten können. Das bedeutet konkret, dass man sich dort aus einer vielfältigen Auswahl an Marken etwas schönes raussuchen kann. Jedes Teil hat einen eigenen Mietpreis, der sich an dem Kaufpreis vom Händler orientiert. Diesen Mietpreis zahlt ihr dann monatlich. Für jedes Teil was ihr euch aussucht. Die größten Bedenken kommen sicher dann. Bezahle ich nicht irgendwann mehr, als das Teil eigentlich Wert ist? Die Antwort lautet NEIN. Wenn ihr den Kaufpreis erreicht habt, gehört das Teil euch. Ihr habt dieses dann im Prinzip nur in Raten abgekauft. Was an dem Konzept aber das beste ist, ist das man eben nicht soviel Geld ausgeben muss, wenn man z.B. ein T-Shirt nur in den 2 wirklich warmen Sommermonaten braucht. Dann hat man für ein tolles Markenteil weitaus weniger Geld ausgegeben und muss sich danach nicht mehr um den Verkauf kümmern oder es in irgendwelchen Kisten horten. Es wird einfach zurück an Kilenda geschickt. Ganz besonders lohnt sich das Konzept natürlich für Veranstaltungen wie z.B. einer Hochzeit. Wer es gerne für einen solchen Anlass etwas schicker mag, kann hierfür Kleidung mieten und nach dem Fest einfach zurück schicken. Da hat man definitiv viel Geld gespart. Neben den ganzen persönlichen Vorteilen, tut man zusätzlich auch noch der Umwelt etwas gutes wenn man die Kleidung mietet statt kauft. Ihr seht – es hat schon einige Vorteile.


Aber dann kommt schon die nächste Frage auf. Schließlich ist es Kinderkleidung und niemand weiß so gut wie wir Eltern, wie schnell dann doch mal ein Fleck oder ein Löchlein entsteht. Wenn man die Kleidung gekauft hat ist das zwar ärgerlich, aber unser eigenes „Problem“. Nun wurde die Kleidung aber ja in dem Fall gemietet. Muss man das Teil jetzt ganz bezahlen? Ebenfalls NEIN. Das Team von Kilenda weiß, das Flecken und Löcher mit kleinen und großen Kindern nicht immer zu vermeiden sind. Macht euch also keine Sorgen deswegen.


Nun gut, ich möchte euch aber nicht nur von den Fakten erzählen, die ihr genauso auf der Homepage nachlesen könnt, sondern ich teste den Service gerne über einen längeren Zeitraum und lasse euch daran teilhaben.

Vor ein paar Tagen traf mein erstes Paket von Kilenda ein. Ich habe mir jeweils für Karla und Onno 3 Teile ausgesucht. Zufällig stand bei allen Teilen noch NEU dabei. Das heißt ich bin die erste Person, die diese Kleidung mietet. Das seht ihr schon auf der Seite wenn ihr die Kleidung anklickt. Ich habe allerdings meine Auswahl nicht nach diesem Kriterium getroffen.  In meinem Fall kamen die Sachen also einzeln verpackt und mit Etikett bei mir an. Somit kann ich euch bisher noch nichts über den Zustand der Kleidung sagen, denn dieser war logischerweise einwandfrei.

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Ich habe hauptsächlich meine Lieblingsmarken ausgewählt. Finkid und Albababy sind mir schon bekannt und ich mag die Sachen einfach super gerne. Dann habe ich aber noch eine Levis Jeans für Karla ausgesucht, die ich womöglich wegen des Preises sonst nie gekauft hätte. Ich bezahle zwar gerne auch schon mal mehr für Kinderkleidung, aber bei Jeanshosen war ich da bisher zu geizig. So habe ich jetzt die Möglichkeit mir einen Eindruck von einer hochpreisigen Jeans für Kinder zu machen. Und mal nebenbei – Mensch, fühlt die Hose sich toll an! Das sie toll aussieht konnte ich ja beim bestellen schon sehen. Macht dann doch einen Unterschied zu den einfachen, billigen Exemplaren die wir sonst so haben.

Auch wenn die Kleidung an sich jetzt eine kleinere Rolle spielt, möchte ich sie euch doch gerne zeigen. Also schaut doch mal was für hübsche Sachen das sind.

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Im Paket war außerdem dieses kleines Heftchen, in dem nochmal alles drin steht was ich wissen sollte. Es bringt alles ganz einfach und kurz auf den Punkt und es ist sehr anschaulich gestaltet. Sowas mag ich.
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In meinem persönlichen Bereich von Kilenda befindet sich mein Kleiderschrank. Dort kann ich alle Teile sehen die ich derzeit miete.

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Wenn ich auf ein Teil klicke, werden mir die Details angezeigt. So verliert man garantiert nicht den Überblick.

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Im Paket befand sich natürlich auch ein Rücksendeaufkleber. So entstehen keine Kosten beim zurückschicken der Ware. Wenn man weitere Aufkleber benötigt, weil man vielleicht nicht alle Teile sondern nur einzelne zurück schicken möchte, kann man auf der Seite einfach neue Anfordern.


Mein erster Eindruck von Kilenda ist sehr gut. Das ganze System scheint wirklich gut durchdacht zu sein und alles ist sehr übersichtlich dargestellt und einfach zu verstehen.

 

 

Ich gehe davon aus, dass ich die Hosen länger behalten werde. Sie passen gut, aber haben auch noch etwas Luft. Die Oberteile werden aber von der Größe und der Saison nicht ganz so lange aktuell sein. Ich werde also ganz sicher mal welche zurücksenden und neue Sachen ordern und halte euch gerne weiterhin auf dem Laufenden. Da ich dazu wahrscheinlich jedoch keinen ganzen Blogbeitrag mehr schreiben werde (aber wer weiß) bekommt ihr weitere News zu dem Thema womöglich am ehesten über Instagram oder auch mal bei Facebook.

Was haltet ihr von der Idee Kleidung zu mieten? Oder habt ihr das sogar schon mal gemacht? Ich würde gerne eure Meinungen und Erfahrungen zu dem Thema hören.

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6 Comments
  • Katharina (schaumalher)

    Hallo Katha, interessanter Beitrag. Da ich sehr jung das erste Mal Mama geworden bin, hab ich mir damals die Erstausstattung in einem speziellen Laden bei uns in der Stadt geliehen. Das hat mir damals sehr geholfen. Das war aber auch das einzigste Mal. Kilenda klingt interessant und auch Ökonomisch. Ich werde es mir mal anschauen. Liebe Grüße Katharina

    19. April 2016 at 10:32 Antworten
  • Dani Stockwell

    Find ich ganz klasse. Das man da auch noch solche tollen Klamotten mieten kann, macht es ja glatt unschlagbar 😮 Würde ich auch gern ausprobieren.. 🙂

    Nev

    19. April 2016 at 14:48 Antworten
  • Ronja

    Hey!
    Das klingt total interessant. Ich werd das auf jeden Fall testen.

    21. April 2016 at 7:57 Antworten
  • Jennifer

    Ich finde es komisch.
    Ich bin da ehrlich. Für den Preis bekomme ich auf dem Flohmarkt gute Markenkleidung, nicht 6 Teile, sondern eher 20 und mehr.
    Je nachdem, was man da kauft, passt es auch deutlich länger, als einen Monat und wenn ich mehr Kinder habe, kann ich das auch für mehrere Kinder nutzen.
    Oberteile, die ich für 1 Euro gekauft habe, sehen noch top aus und werden grad von den Kindern einer Freundin weiter getragen.

    Also geldmäßig lohnt sich das kaum.

    Mich überzeugt das nicht wirklich. Wenn Kleidung vom Flohmarkt von 2-5 Kindern getragen wird, dann ist das auch nachhaltig und günstiger.

    Interessant finde ich das bei festlichen Sachen, aber auch die findet man gut auf dem Flohmarkt…

    21. Mai 2016 at 21:13 Antworten
    • Jan

      Hi Jennifer,

      ich finde Flohmarkt ist auch eine super Möglichkeit. Allerdings kostet das rumstöbern dort einiges an Zeit, im Internet zu bestellen geht da deutlich schneller.
      Und das 2-5 Kinder die Kleidung tragen ist auch nicht immer so einfach umzusetzen…
      Es gibt ja auch Kids, die schon sehr konkrete Vorstellungen haben, was sie gerne anziehen möchten. Da ist man auf einem Flohmarkt und mit den Klamotten von den älteren Geschwistern dann etwas eingeschränkt 😛

      26. Juni 2016 at 14:40 Antworten
      • Dani

        Und man muss dann auch erstmal so tolle Klamotten auf dem Flohmarkt finden. Das ist ja auch nicht selbstverständlich 🙂
        Zum Austesten der jeweiligen Marken etc find ich dieses Konzept super. 🙂 Ich selbst lebe in England und kaufe Klamotten derzeit eigentlich nur noch in jeweiligen Facebook Flohmärkten, teils ungetragen, teils getragen, aber viel billiger als Neu.

        Dani

        29. Oktober 2016 at 20:32 Antworten

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