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Ein Babyphone mit Kamera?

Ein Babyphone mit Kamera?

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Schon vor einigen Monaten kam bei uns ein neues Babyphone an. Wir hatten seit Onno auf der Welt war ein tolles Babyphone von Avent – und haben es noch immer. Für Paul brauchten wir dann aber doch ein neues und haben dieses mal eins mit Kamerafunktion gewählt.

Ich war skeptisch, ob es überhaupt nötig ist, das schlafende Baby beobachten zu können. Und tatsächlich finde ich es eigentlich überflüssig. Zumindest solange Paul noch so klein ist und sowieso nur in meiner Nähe schläft. Ich möchte jedoch trotzdem unter keinen Umständen mehr auf unser Philips Avent SCD630 Babyphone verzichten.

 

Warum?

 

Wir nutzen das Babyphone nämlich für unsere Großen. Kurz nachdem es vor einiger Zeit hier ankam, bekamen Onno und Karla ein neues Bett. Ein halbes Hochbett in dem nun beide Kinder schlafen sollten. Onno oben und Karla natürlich unten. Für Karla war es die Umstellung vom Gitterbett in ein großes und vor allem offenes Bett. Es war also definitiv der absolut richtige Zeitpunkt für ein Babyphone mit Kamerafunktion. Denn anstatt nervös das alte Gerät ans Ohr zu drücken und zu rätseln ob sie nun noch im Bett liegt oder vielleicht schon aufgestanden ist, konnte ich jetzt mit einem kurzem Blick sehen, dass sie tatsächlich im Bett liegt. Und nicht nur das. Wenn es im Kinderzimmer dunkel ist, schaltet das Babyphone automatisch auf Infrarot-Nachtlicht um. Anfangs ist es etwas gruselig – die Augen leuchten durch das Infrarot total. Dadurch sieht man, auch wenn das Babyphone wie bei uns etwas weiter vom Bett weg steht, ob das Kind die Augen auf hat.

 

Wir konnten das Babyphone jetzt also schon eine ganze Weile testen und sind seither deutlich entspannter, was das „zu-Bett-bringen“ betrifft.

Wenn Karla aus dem Mittagsschlaf aufwacht, wäre ich bei dem alten Babyphone womöglich bei dem kleinsten Geräusch nach oben gerannt. Jetzt kann ich sehen, dass Karla noch ruhig im Bett liegt oder sitzt. Oft verbringt sie nach dem Mittagsschlaf noch bis zu 45 Minuten im Bett und kuschelt etwas oder flüstert und singt mit ihren Puppen bevor sie nach uns ruft. Es ist wirklich praktisch sie so im Blick zu haben.

 

Praktisch ist es auch über Tag, wenn die Großen im Kinderzimmer spielen möchten, welches eine Etage höher ist als das Wohnzimmer. Da die beiden eine Menge Unsinn im Kopf haben, konnte durch das Babyphone so manch eine Katastrophe verhindert werden. Durch die Gegensprechfunktion kann ich die Kinder immer mal wieder darauf hinweisen, dass ich es hören kann wenn z.B. Onno Karla dazu überreden möchte sich mit Creme voll zu schmieren oder Wasser aus dem Badezimmer zum kochen zu holen (oder, oder, oder). Und teilweise kann ich eben auch sehen, welchen Quatsch sie gerade aushecken. Je nachdem wohin die Kamera ausgerichtet ist natürlich.

 

Jetzt möchte ich euch das Babyphone aber mal ein bisschen genauer zeigen.

Ihr seht also hier mal auf einem Blick, welche tollen Funktionen das Babyphone zu bieten hat. Es kann im Bild herangezoomt werden, die Geräuschempfindlichkeit lässt sich regulieren, die Elterneinheit kann vibrieren, die Temperatur im Kinderzimmer wird gemessen und man kann einen Alarm einschalten wenn es im Zimmer zu warm oder zu kalt sein sollte, und natürlich kann man die Sprache einstellen. Mit der Musiktaste kann man eine von 5 Schlafmelodien abspielen.

Mit der Bildschirmtaste an der Seite der Elternstation kann man durch verschiedene Modi schalten. Es ist auch möglich das Babyphone nur im Audiomodus zu nutzen, oder aber im VOX Modus oder ECO Modus in denen der Bildschirm und der Ton ausgeschaltet werden, wenn über 20 Sekunden kein Geräusch erkannt wird.

Der Teil des Babyphones der sich beim Kind befindet verfügt ebenfalls über die Musiktaste um die ausgewählte Melodie ein- oder auszuschalten. Außerdem eine Taste für ein kleines Nachtlicht welches am unteren Teil des Babyphones aufleuchtet. Die Kindereinheit lässt sich außerdem drehen und schwenken.

 

Die Video- und Bildschirmqualität finde ich wirklich gut. Was außerdem noch richtig gut ist, ist das beide Einheiten via Mini USB angeschlossen werden. Wir können die Elterneinheit also auch einfach mit unserem Handyladekabel aufladen.

 

Ihr merkt, ich bin wirklich begeistert und habe überhaupt nichts zu meckern. Wenn mich also jemand fragen würde: Ein Babyphone mit Kamera? Ich würde ganz klar JA sagen, und genau dieses Babyphone empfehlen.

 

Bis bald,

kabloggt
2 Comments
  • Michael

    Hallo,
    also wir haben uns auch überlegt uns ein Babyphone mit Kamera anzuschaffen und uns durch unzählige Empfehlungsseiten wie z.B. http://www.babyphone-mit-kamera24.de gewühlt.
    Aber ehrlich gesagt macht uns das eher nervös das Kind die ganze Zeit zu beobachten statt es nur zu hören. Denn irgendwie verleitet es doch dazu ständig auf den Monitor zu schauen und sich zu viele Sorgen zu machen. Meiner Meinung nach reicht auch nur das „klassische“ Audio.

    LG Michael

    19. November 2017 at 16:25 Antworten
    • kabloggt

      Hey Michael,

      also wir haben immer die Funktion ECO eingestellt. Da geht das Bild nur an, wenn das Babyphone Geräusche wahrnimmt. Und dann können wir direkt sehen, ob wir runter gehen müssen, weil das Kind zB im Bett sitzt und weint, oder ob es vielleicht nur schlecht träumt oder so. Ich würde nach wie vor immer wieder eins mit Kamnera kaufen. Mittlerweile haben wir für alle 3 Kinder so eins.

      Liebe Grüße,

      Ka

      20. November 2017 at 13:42 Antworten

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