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11. SCHWANGERSCHAFTSWOCHE

11. SCHWANGERSCHAFTSWOCHE

Es ist weiterhin sehr still auf diesem Blog. Ich hoffe das sich mein Zustand in den nächsten Wochen noch deutlich bessert, damit ich wieder voll und ganz „da“ bin. Ich bin jetzt schon in der 11. Schwangerschaftswoche und fühle mich auch ganz schön schwanger. Leider jedoch nur vom negativen Aspekt gesehen. Ich finde es ist auch mal an der Zeit ein Thema anzusprechen, welches nicht nur die Freuden einer Schwangerschaft beinhaltet. Ich bin in der Situation, dass ich mich überhaupt nicht freuen kann. Die Ärztin hat mich beim letzten Termin zu einem Therapeuten überwiesen – mit der Diagnose: depressive Verstimmung. Seit diesem letzten Termin – der ja schon am 7.7. war- hat sich das ganze nochmal etwas verändert. Gebessert würde ich sagen. Da ich in dieser wie auch in der letzten Schwangerschaft eine Schilddrüsenunterfunktion habe, nehme ich diesbezüglich auch Medikamente. Nach ein paar Tagen wurde die „depressive Verstimmung“ etwas besser. Nach wie vor ist es jedoch so, dass ich mich über nichts wirklich freuen kann. Am liebsten würde ich den ganzen Tag schlafen und mit niemandem reden. Darunter hat natürlich auch Onno ein wenig zu leiden. Zum Glück kann ich froh darüber sein, dass er sich die meiste Zeit des Tages sehr gut alleine in der Wohnung beschäftigen kann. Aber die andere Zeit fällt es mir eben sehr schwer mich mit ihm zu beschäftigen. Ja und zu dem Mini im Bauch… habe ich noch überhaupt kein Gefühl. Oder sogar eher ein negatives, weil ich eben doch immer noch durchgehend von der Übelkeit geplagt bin. Nun ist es zwar so das ich mich gar nicht mehr übergeben muss, aber es ist trotzdem unglaublich unangenehm wenn einem immer mal mehr, mal weniger schlecht ist. Ich habe auch jetzt schon oft Sodbrennen und schlafe nicht sonderlich gut. Ich bin überzeugt, dass die körperlichen Beschwerden auch einen großen Teil zu meiner psychischen Verfassung beitragen.
Besonders auffällig ist auch, dass ich nicht mal zu den Dingen Lust habe, die ich sonst sehr gerne mache. Ich werde bald den Termin beim Therapeuten ausmachen und hoffe, dass sich das Ganze dann nochmal etwas bessert. Schließlich haben wir uns dieses kleine Wesen so sehr gewünscht und wissen schon wie schön es ist ein Kind zu haben.

Das Foto ist von dem letzten Termin am 7.7. Die Ärztin war sehr zufrieden. Das Herzchen hat fleißig geschlagen und Mini ist auf den Tag genau zeitgerecht entwickelt. Am 29.7. habe ich wieder einen Termin. Sie meinte, dann wäre das Kind quasi schon vollständig entwickelt, dann wächst alles nur noch weiter und reift aus. Wahnsinn wie schnell das geht.. und nicht vorstellbar das ich jetzt schon etwas in mir Trage, was aussieht wie ein klitzekleiner Mensch. 
Ich melde mich sicher spätestens nach dem nächsten Termin wieder bei euch. Vorher machen wir noch einen Kurzurlaub übers Wochenende in Amsterdam mit meiner Tante / Onno’s Patentante.
Bis bald,

kabloggt
2 Comments
  • Zela

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit und das deine depr. Verstimmungen sich bald verflüchtigen und du die Schwangerschaft genießen kannst. Schau dir immer wieder deinen kleinen Onno an und dann weißt du, für was du das auf dich nimmst. Hinterher ist dann immer alles vergessen. Kopf hoch! Du und Er und Mini-Er und das winzig-kleine Mini-Er/Sie schafft das. ;o)
    lg
    zelakram.blogspot.com

    16. Juli 2014 at 18:53 Antworten
  • Anonym

    Einen kurzfristigen Termin bei einem Therapeuten zu bekommen ist oft sehr schwer. Psychiatrische Ambulanzen in Psychiatrien haben da meist bessere Kapazitäten, manchmal tut es einfach gut mit jemandem zu reden, würde aber wenn drauf achten, einen bei einem Psychologen ztu bekommen, Psychater verschreiben bzw. schwatzen viel zu schnell Medikamente auf.

    24. Juli 2014 at 19:27 Antworten

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